Selbstverteidigung

Erlernen Sie bei EWTO:
- Verlassen der Opferrolle
- Gewaltprävention durch Gefahrenerkennung und Einschätzung
- Selbstbehauptung durch den Einsatz von Haltung, Gestik, Mimik und der Stimme
- Konsequente notwehrrechtskonforme Selbstverteidigung
- Effektive Verteidigung in der Tritt-, Schlag-, Nah-, Wurf- und Bodenkampfphase.
- Steigerung von Gesundheit und Fitness durch ein gesundes Bewegungsprogramm
- Förderung und Stärkung der Motorik
- Koordinations- und Konzentrationsübungen
- Balance-, Tastsinns-, und Wahrnehmungsübungen
Bei der Selbstverteidigung WingTsun erlernt man eine konsequente, notwehrrechtskonforme Selbstverteidigung, die auch in heiklen Situationen funktioniert und das Selbstbewusstsein stärkt. WingTsun beinhaltet aber weit mehr als effektive Selbstverteidigungs-Techniken. Die Teilnehmer erlernen gezielt durch Körpersprache, Psychologie und rhetorische Mittel Streit zu verhindern und erlangen außerdem eine ständige Steigerung von Gesundheit und Fitness. Unser Training startet mit „aktiver Entspannung“. Sie entdecken von Ihnen bislang unentdeckte Energiequellen, eine neue mentale Kraft und fühlen sich zunehmend ausgeglichen. Anschließend erarbeiten Sie neues Bewusstsein für sich, Ihren Körper und seine Möglichkeiten in bedrohlichen Situationen. Dazu brauchen Sie nicht sportlich, kräftig oder akrobatisch zu sein, denn WingTsun bedient sich einer ausgeklügelten Technik: Anstatt gegen die Kraft des Gegners zu kämpfen, machen Sie sich diese zu Nutze: Je stärker Ihr Gegner ist, desto stärker werden Sie. Sie entdecken eine neue körperliche Kraft. Sie haben mehr Energie für die Selbstverteidigung und für Ihr ganzes Leben. WingTsun macht Spaß und gibt eine neue Art von Kraft - mental und körperlich!
Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap

Ein Meister der Kampfkunst
Vom schwerbehinderten Unfallopfer zum Wing-Tsun-Lehrer in HUSUM. Der Legende nach wurde es von einer Frau erfunden: „Wing Tsun“ ist ein chinesischer Kampfkunststil zur Selbstverteidigung, der die Kraft des Angreifers nutzt und gegen ihn selbst richtet. Der Ansatz ist ganzheitlich: Bewegungen, Mimik und Stimme sind Signale, die perfekt zueinander passen müssen um Wing-Tsun-Meister zu werden. Der Husumer Stefan Schmaltz hat es jetzt geschafft. In Kiel erreichte er in der Prüfung bei Großmeister Keith Roland Kernspecht den sogenannten „ersten Praktikergrad“. Der Weg hierhin war für Schmaltz besonders schwer: Der heute 42- jährige erlitt am 17. April 1989 einen schweren Autounfall. Mit 90 Prozent Körperbehinderung quälte er sich durch seine zweijährige Rehabilitation. Durch unbändigen Willen gelang es ihm, sich ohne Rollstuhl und Gehhilfen fortzubewegen. Zwei Jahre später begann er mit Wing Tsun. Der Storm-Städter wurde Schüler des heutigen Wing-Tsun- Meisters Peter Thietje in Eckernförde. „Ein halbes Jahr später hatte ich meinen ersten Schülergrad“, erinnert sich Schmaltz. „Und jetzt – 19 Jahre später – bin ichMeister“, sagt er voller Freude. Aber dem ehrgeizigen Frührentner fiel nach der Prüfung auch eine Last von den Schultern. „Besonders freut es mich, dass mein Großmeister gesagt hat, dass ich es verdient habe“, berichtet er strahlend. Ein langer Weg über zwölf Schülergrade, die Technikergrade eins bis vier bis hin zum ersten Praktikergrad, der zugleich den Meistertitel mit sich brachte. Sechs praktische Prüfungen, einen theoretischen und einen schriftlichenTest arbeitete er dafür ab. Ende 1997 eröffnete der gelernte Tischler in Husum seine erste Wing- Tsun-Schule. Als er im Januar 2003 den Lehrer-Titel – „Sifu“ – bekommt, steht er bereits im Guinnessbuch der Rekorde: „Stefan Schmaltz aus Husum, Deutschland, unterrichtet trotz seiner Behinderung durch Ataxie und Spastik den Kampfsport Wing Tsun in seiner eigenen Kampfsport-Schule“, ist da seit 2001 zu lesen. Der durchtrainierte „Sifu“ Schmaltz verbessert: „Wing Tsun ist keine Sportart, sondern eine Kampfkunst.“ 2003 darf er sich ins goldene Buch der Stadt Husum eintragen. Ein weiterer Erfolg. Zudem stehen mit Stefan Henning und Elke Ahr zwei seiner Schüler jetzt kurz vor ihrem ersten Technikergrad – eine Auszeichnung seiner Trainingsmethode. Sie haben alle zwölf Schülergrade der Verteidigung durchlaufen. „Aber 98 Prozent der Angriffe finden nicht statt, weil der Gegner gar nicht antritt“, plaudert der Meister aus dem Nähkästchen. Die Lautstärke der Stimme, die Körperhaltung und der Blick seien entscheidende Faktoren. Er unterrichtet Kinder, Jugendliche, Senioren, Frauen und Männer sowie Behinderte. Neben Wing Tsun trainiert er seit kurzem „Escrima“– einen Stockkampf. Zudem bietet er„ Chi Kung“ für die Gesundheit an: „Mit diesen Übungen wird der Körper bewegt und in Einklang gebracht.“ Jetzt bereitet Stefan Schmaltz sich auf die erweiterte Ausbilderprüfung für Führungskräfte der Europäischen Wing- Tsun-Organisation am17. April vor. „Ein guter Tag“, findet er, da er vor 21 Jahren an diesem Datum verunglückte – und überlebte.
WingTsun - der sichere Weg nach Hause !
EWTO-Schulen Andrè Sonntag
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